KRIMINELLES
Bei unseren Kriminalführungen führen wir Sie an die Orte außergewöhnlicher Kriminalfälle, die zu Ihrer Zeit spektakulär waren und es auch heute, teilweise Jahrhunderte später, noch immer sind. Die Entführung des Bäckermeisters Philipp Ecks mit anschließender Lösegeldforderung anno 1588 bewegte die Kölner Bevölkerung genauso wie die Entführungen von Rolf Hörnschemeyer im Jahre 1939 oder Nina von Gallwitz und Johannes Erlemann 1981. Doch auch über die Polizei, die Gewaltrichter und die Gewaltrichters Diener, die Gerichte und die von ihnen verhängten Strafen, hören Sie in unseren Führungen. Waren einst die Schmierstraße -heute Komödienstraße-, Am Berlich oder die Schwalbengasse berüchtigt, so waren es in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts das Friesen- und EWG-Viertel, Eigelstein, Weidengasse, Gereonswall. Brennpunkt der Kriminalität war auch die Gegend um den Rheinauhafen, Kneipen und Brauhäuser gehörten zum Rotlichtmileu. „Zum Wasser gehen“ nannte man einen Besuch dieses Viertels und wenn ein Polizeibeamter hier ein Lokal besuchte, dann verstummte die Musik und es wurde „Bonsoir Herr Kommissar“ gespielt.
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