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Köln von unten für Pänz
Im Untergrund von Köln gibt es einiges zu entdecken: So findest Du am Dom einen geheimen Tunnel, der dem Erzbischof Anno vor mehr als 900 Jahren zur Flucht verhalf, als die Kölner ihm ans Leder wollten. Auch einen Brunnen 15 m tief und über 1000 Jahre alt kann man hier entdecken. Noch älter als Tunnel und Brunnen ist ein großes Taufbad unter dem Domherrenfriedhof gelegen, auch das wirst Du sehen. Und unter dem Fußboden von Groß St. Martin, der alten romanischen Kirche, stößt Du auf die Mauern und Säulen von Lagerhäusern aus römischer Zeit. Diese vielseitige Führung endet im ehemaligen Judenviertel. Am historischen Rathaus steigen wir in der Mikwe, dem jüdischen Kultbad, 16 m tief bis zum Grundwasser hinab.
Die Heinzelmännchen-Tour
„Wie war zu Cölln es doch vordem, mit Heinzelmännchen so bequem!“ Unsere Führung lüftet die letzten Geheimnisse um die sympathischen Kölner Hausgeister. Du siehst wo die Heinzelmännchen gearbeitet haben und wo sie heimlich die Stadt wieder verließen, ja wir haben sogar herausgefunden wo sie nun zu finden sind, sollen wir es Dir verraten? Von Zünften und Zipfelmützen, Goldschmieden und Taschenmachern und dem Leben in Köln wie es einst war. Eine Tour in den Untergrund von Köln und zu Straßen und Plätzen der Kölner Altstadt.
Sagen- und märchenhaftes Köln
Schon vor vielen Jahrhunderten erzählte man sich in Kölner Häusern manch eine Geschichte. Und so hüten wir heute einen Schatz von Kölner Sagen, Legenden und Märchen. Du erfährst warum der Dombaumeister Gerhard mit dem Teufel gewettet hat. Warum ein Kölner Kaufmannssohn auf dem Schwerthof am Dom um sein Leben und ein Kölner Bürgermeister mit dem Löwen kämpfen musste. Warum ein Kölner Bischof nach seinem Tod noch Böotchen fuhr und warum 11.000 Jungfrauen vor der Kölner Stadtmauer ihr Leben ließen und warum und wohin man ihre Knochen verkaufte.
Geisterführung - Spukalarm im Heiligen Köln
In verwunschenen Gemäuern, dunklen Kirchen, engen Gassen und auf gruseligen Leichenhöfen hat sich im Laufe der Jahrhunderte einiges abgespielt: Weiße Gespenster, brennende Kutschen, verfluchte Glocken, spukende Milchmädchen und andere Geschichten von armen Kölner Seelen, die sich der Teufel holte, werden von einem Geist bei dieser Gruseltour erzählt. Bist Du mutig genug sich mit dem Geist auf den Weg zu machen?
Römer, Ritter, Pfeffersäcke
Über 400 Jahre war Köln eine römische Grenzstadt. Nach den Römern begann das Mittelalter und es dauerte mehr als 1000 Jahre. Köln wurde zur größten Stadt nördlich der Alpen. Reiche Kaufleute, die man Pfeffersäcke nannte, Handwerker, Geistliche, Gelehrte, Ritter aber auch Bauern, Knechte und Mägde, ehrliche und unehrliche Leute lebten hier. Wir folgen der Römermauer bis zum Zeughaus, der ehemaligen Kölner Waffenkammer und heutigem Stadtmuseum. Auf unserem Weg dahin und im Zeughaus selbst, gibt es Einiges zu entdecken. Wir stoßen auf Reste der römischen Mauer und ihren Türmen und sehen Ritter und Spießbürger in Waffen und Harnisch. Wenn Du magst, kannst Du selbst eine richtige Rüstung anlegen.
Als die Kölner Römer waren
…war der Alter Markt ein Hafen und Groß St. Martin ein Lagerhaus. Wir erkunden die unterirdischen Reste aus römischer Zeit am Dom, die Stadtmauer und das römische Nordtor. Über die römische Hafenstraße gelangen wir zum Spanischen Bau, unter dem wir die imposanten Mauern des Prätoriums, dem Amtsitz des römischen Statthalters, finden. Mit einem Spaziergang durch einen römischen Abwasserkanal, tief unter dem Kölner Straßenpflaster, endet unsere Führung.
Komm mit in´s Mittelalter
Gerade 500 Jahre ist es her, dass das Mittelalter endete. Etwa 40.00 Männer, Frauen und Kinder lebten hinter gewaltigen Kölner Mauern unterbrochen von zwölf imposanten Torburgen. Drinnen mehrten Kaufleute und Handwerker Ihren Einfluss und Reichtum. Draußen vor den Toren hatten die Aussätzigen ihr Quartier. An Ihnen vorbei zogen die Pilger, die im Hilligen Köln die heiligen Reliquien verehrten. Wie Glaube und Aberglaube das Leben bestimmte, was man trank und aß, wie man feierte und spielte, sich kämmte und kleidete, wer das Bürgerrecht besaß und warum Stadtluft frei machte, all das erfahrt Ihr auf dem Weg von der Pfaffenpforte zum Zeughaus, mit einem Kurzbesuch von St. Andreas, der heutigen romanischen Dominikanerkirche.
Wieso? Weshalb? Warum?
Warum sind die mittleren Domtüren immer geteilt und warum hat der Dom eine Hausnummer und ein Telefon? Wieso streckt der „Platzjabeck“ am Rathausturm die Zunge raus und was kann man mit einem „Kölschen Spiegel“ tun? Weshalb wurde in der„Mühlengasse“ kein Korn gemahlen und was wurde auf der „Kotzbank“ auf dem Alter Markt verkauft? Wer hat unter dem Rathaus gewohnt und was stapelte man im Stapelhaus? Ist noch Wasser im Rhein bei Pegel Null und was war im Drillhäuschen los? Diese und viele weitere Fragen werden bei dieser vielseitigen Führung beantwortet.
Melaten
Ein Friedhof als Ort für eine Führung für Kinder ist sicher außergewöhnlich, doch der Melatenfriedhof selbst ist alles Andere als gewöhnlich. Einst letzter Zufluchtsort der Aussätzigen Kölns wurde er zu einem Ort der Ruhe und Besinnung und zugleich doch voller Leben. Ein Friedhof als Biotop zum Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, mit vielen Pflanzen und Tieren, allein über 40 Vogelarten, Katzen, Eichhörnchen, Kaninchen und auch Fledermäuse sind zu finden. Gräber von Alten und Jungen, von reichen Bekannten und armen Unbekannten laden ein zu verweilen.
Dauer:
Alle Kinderführungen dauern 1,5 Std.
Treffpunkt:
Kreuzblume vor dem Domhauptportal neben Domforum
Treffpunkt für die Führung "Melaten":
Haupteing. Melatenfriedhof Aachener Str. gegenüber Haus Nr. 249
Preise:
Kinder 5,00 €
Erwachsene 7,50 €
Preise "Als die Kölner Römer waren":
Kinder 5,00 €
Erwachsene 10,00 €
Eintrittspreise inklusive
Tickets für Kinderführungen gelten NICHT als Fahrausweise.
Termine für öffentliche Führungen:
siehe KölnTicket
Buchung:
Tickets für Kinderführungen erhalten Sie bundesweit
o an mehr als 800 Vorverkaufsstellen
o über telef. Reservierung 0221 310 33 85
hierfür ist eine Kreditkarte erforderlich
o per Online-Buchung über Köln Ticket
hierfür ist eine Kreditkarte erforderlich
es fallen Service- und Versandspesen an
Weitere Informationen zur Buchung - auch als individuelle Gruppenführung -
erhalten Sie unter dem Menüpunkt Information.
(Illustrationen: Peter Schulze)
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